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Beiträge in der Rubrik 

Wortgewalten

Schreiben flickr Insomnia

Stehgreif oder Stegreif? Beliebter Fehler bei einem veralteten Wort

12. Oktober 2009 | Von Maximilian Fuhrmann
Der „Stehgreif“ wird logischerweise mit h geschrieben. Oder doch nicht? Ist „Stegreif“ vielleicht die richtige Schreibweise? mehr...
schreiben, © dabawenya © (back to normal for a while)/Flickr

Heißt es „vieleicht“ oder „vielleicht“?

29. Mai 2009 | Von Maximilian Fuhrmann
Wird „vielleicht“ vielleicht auch „vieleicht“ geschrieben? Handelt es sich hier wieder einmal um einen verwirrenden Auswuchs der neuen deutschen Rechtschreibung? Mitnichten, denn nur die Schreibweise mit Doppel-l ist die richtige. mehr...
silvester, Andi Licious©Flickr

Sylvester oder Silvester – beliebter Fehler zum Jahresende

26. Mai 2009 | Von Maximilian Fuhrmann
Sylvester oder Silvester? Am Ende jeden Jahres stellt sich diese Frage und man sieht beide Schreibweisen gleich häufig. Doch „Sylvester“ ist und war schon immer falsch. mehr...

Ein Kerl, eine Meinung?

14. Januar 2008 | Von Klaus Jarchow
Die Frage, wie Text und Moral zusammenhängen, beschäftigte schon Generationen - und wird die folgenden auch nicht loslassen. Eine der ältesten literarischen Kritikformen ist es in solchen Zusammenhängen, einem Autor moralische Fragwürdigkeit oder Doppeldeutigkeiten nachzuweisen, um ihn künstlerisch zu diskreditieren. Muss das immer und in jedem Fall zutreffen? mehr...

PR-Berater und Spin-Doktoren

12. Januar 2008 | Von Klaus Jarchow
Zu diesen Berufen zähle ich bekanntlich diejenigen, die an der Wahrheit so lange herumschrauben, bis sie aussieht wie Charley's Tante. Ein seltsames und nicht immer wohlduftendes Gewerbe. mehr...

Der Flow - und Florian Havemann

22. Dezember 2007 | Von Klaus Jarchow
So kommt man zu Geld: Kaum hat sich's der "Havemann" bei mir im Regal bequem gemacht, wird er prompt verboten. Und ich besitze jetzt die Erstausgabe eines zensierten und richterlich rarifizierten Buches, das es so nie wieder geben wird. mehr...

It’s the text, stupid!

14. Dezember 2007 | Von Klaus Jarchow
"Alle Sendungen stehen still, wenn dein kreativer Kopf das will" - so ließe sich ein alter Gewerkschaftlerspruch in der Kommunikationsgesellschaft paraphrasieren. Der Beweis für diese schrille These? Nun, in den USA schreiben die Schreiber keine Drehbücher mehr, sie liefern keine Gags und bringen das TV-Geschäft zum Knirschen. Schon komisch, was ein unterbelichtetes Genre wie das Texten doch anrichten kann. mehr...

Der Zauberer von Rom

6. November 2007 | Von Klaus Jarchow
Heute muss ich hier einfach mal "Reklame" machen, weil ich möchte, dass möglichst viele Leute einen kiloschweren Text von 2.920 Seiten Umfang lesen: Ein grandioses Buch, das Arno Schmidt zu den unverzichtbaren Romanen deutscher Sprache zählte, ist endlich kommentiert erschienen. Karl Gutzkows "Der Zauberer von Rom". Die deutsche Literatur ist ein Stück reicher geworden. mehr...

Die humorlosesten Schriftsteller …

17. Oktober 2007 | Von Klaus Jarchow
... über eine solche Liste musste ich kürzlich nachdenken, als ich mal wieder grundlos um drei Uhr morgens wach lag. Hier einige meiner Kandidaten, ein Liste, die natürlich ergänzt werden sollte. Auch Widerspruch ist akzeptiert. mehr...

Vilém Flusser und die Blogs

5. September 2007 | Von Klaus Jarchow
Einer der großen neueren Medientheoretiker - neben Marshall McLuhan - hieß Vilém Flusser. Den Prager Juden verschlug es im zweiten Weltkrieg nach Brasilien, später lebte er in Meran und der Provence. 1991 starb er nach einem Autounfall. mehr...

Sprechwerkzeuge sind keine Sprachwerkzeuge

23. August 2007 | Von Klaus Jarchow
Wenn große Männer sprechen, klingt das, was sie sagen, oft so überzeugend, dass wir Laien gar nicht mehr nachzufragen wagen. Zum Beispiel, wenn John Locke über die Sprache spricht: mehr...

Buchstabenmystik

30. Juli 2007 | Von Klaus Jarchow
Der Gedanke, nicht nur in den Text etwas ‚hineinzugeheimnissen’, sondern schon in die einzelnen verwendeten Buchstaben, der mutet uns fremd an. Das jüdische Volk allerdings gilt genau deshalb als ‚Volk der Schrift’, weil es die Buchstaben gewissermaßen heiligt. Gleich drei Bücher der Kabbala, der jüdischen Mystik, beziehen sich auf die geheime Bedeutung der Buchstaben des hebräischen Alphabets. mehr...

Große Verschollene

21. Juni 2007 | Von Klaus Jarchow
Abends kamen wir auf Bücher zu sprechen: Ob ich die neue Cecilia Ahern, den neuen Nicholas Sparks oder den neuen Philip Roth schon gelesen hätte? Hatte ich natürlich nicht, in Lektürefragen bin ich novitätenresistent: 'Musst du aber machen', 'Ich leih' dir das mal' - so und ähnlich lauteten gestern die Kommentare zu meiner offenkundigen Ignoranz. Ja, Herr Gott, der Arno Schmidt rechnete irgendwann mal aus, dass ein Mensch nur 2.000 Bücher in seinem Leben lesen könne. Mehr schafft er einfach nicht. Und ich lese nun mal gerade Liliencron ... mehr...

Nur Literatur?

27. April 2007 | Von Klaus Jarchow
Jaja - ich kennen natürlich auch das Vorurteil, dass Leute, die sich mit Literatur und Erzähltechniken beschäftigen, zu viel Zeit haben müssen. Für die wirklichen Macher, die im richtigen Berufsleben stehen, sei solcher Schnickschnack irrelevant. Tatsächlich? Ein Blick aufs folgende Zitat könnte die Ignoranten vielleicht kurieren: mehr...

Hannibal Lektor?

5. April 2007 | Von Klaus Jarchow
Nicht ganz - wir haben es nur mit Hans R. Lektor zu tun, einem Lektor des Hanser-Verlages also, der viel über Autoren, Erfolg beim Schreiben und den Umgang mit den Sensibelchen aus dem uferlosen Metier der Textcoiffeure zu erzählen weiß. mehr...

Was heißt Zeitlosigkeit?

20. Februar 2007 | Von Klaus Jarchow
In den folgenden Text habe ich nur an den vier gekennzeichneten Stellen "Blog" oder "Blogeinträge" eingesetzt, wo zuvor "Erinnerungen" oder "Buch" stand. Ansonsten habe ich diesen wunderbaren Text aus dem Jahr 1862 nur an zwei Stellen gekürzt - denn er ist ganz von heute. mehr...

Die Prätension

11. Dezember 2006 | Von Klaus Jarchow
Das Sich-Interessant-Machen, das Sich-Spreizen und das Pfauenrad-Schlagen mittels eines ebenso hohlen wie prätensiösen Vokabulars - das ist natürlich vor allem in den Balzwissenschaften daheim: in Werbung, Marketing, Marktforschung und Public Relations. Denn die haben's schon von ihrer Aufgabe her nötig ... mehr...

Recherche und Literatur

13. November 2006 | Von Klaus Jarchow
Zunächst scheinen die beiden Begriffe denkbar weit auseinander zu liegen: Die Recherche kümmert sich um die Fakten, die Literatur um das Er«finden». Wer aber weiß, wie sehr das «Finden» der Fakten mit dem «Erfinden» verwandt ist, der sieht keine Abgründe dort, wo Autoren und Journalisten auf einer Weide grasen ... mehr...

Was wir uns merken.

12. Oktober 2006 | Von Klaus Jarchow
Bewahrt unser Gehirn eigentlich das auf, was uns jemand uns gesagt hat? Antwort: Nein! Wir merken uns Bedeutungen - aber nicht die Sätze oder den Wortlaut. Deswegen ist es auch so schwer, wiederzugeben, was jemand «genau» gesagt hat. Wir können immer nur unsere eigene «Erzählung» davon liefern, wir sind immer (Er-)Dichter. mehr...

Finger weg vom Superlativ!

19. September 2006 | Von Klaus Jarchow
"Auf höchstem Niveau", das "preiswerteste Angebot", der "überwältigendste Anblick, den man sich überhaupt vorstellen kann" - um seinem Produkt oder seinen Erlebnissen ein wenig mehr Bedeutung zu geben, greift alle Welt zum Superlativ. "Das hebt", glauben die Schreiber, unter ihnen natürlich auch Bewohner Blogvilles. Dabei handelt es sich bei diesen Superlativen nur um die Zehn-Euro-Nutten des Sprachenstrichs. mehr...

Vielschreiber sind Stilschreiber

1. September 2006 | Von Klaus Jarchow
Manche Blog-Hütten stehen tagelang leer. So schaffen wir nicht nur verkehrsberuhigte Zonen im Internet, wir richten so ganz nebenbei auch unseren Stil zu Grunde: Nulla dies sine linea - kein Tag ohne Zeile. Rhetorisch übrigens eine Litotes, eine doppelte Verneinung zu untertreibenden Zwecken. mehr...

Populärer Stil

25. August 2006 | Von Klaus Jarchow
Als Warnung an alle, die glauben, durch die Senkung sprachlicher Qualität ließen sich Leser gewinnen. mehr...

Trost bei Tucholsky

19. August 2006 | Von Klaus Jarchow
Schreiben ist schwer, einzig den Abschreibern und Wiederkäuern fällt es leicht. Wer hätte das gedacht? mehr...