germanblogs » wörter blog » Wasserträger

Beiträge in der Rubrik 

Wasserträger

Ein Hoffnungsschimmer!

8. Dezember 2007 | Von Klaus Jarchow
Anatol Stefanowitsch stellt sein Bremer Sprachblog wohl doch nicht zum Jahreswechsel ein, obwohl es nur als Netzbeitrag zum 'Jahr der Geisteswissenschaften' gedacht war. Ha, wieder einer, denn das Web 2.0 fest in seinen Krallen hält! mehr...

Kurz und gut von Vonnegut

2. Dezember 2007 | Von Klaus Jarchow
Von Kurt Vonnegut gibt es knackige Erzählregeln, acht gute Ratschläge für jeden, der mit Geschichten Gehör finden möchte. Meines Wissens wurden diese acht Regeln noch nie ins Deutsche übersetzt. Und da ich begründete Zweifel an der Allgegenwart englischer Sprachkenntnisse im Web 2.0 hege, habe ich mich einfach mal darangemacht. Voilà: mehr...

Das pure Gift!

28. November 2007 | Von Klaus Jarchow
Manchmal müssen Texter auch gemein sein dürfen - egal, was der gegnerische Anwalt dazu sagt. Probat ist es dann, nicht unter dem eigenen Namen aufzutreten, sondern in die größeren Stiefel eines anderen zu schlüpfen, der an unserer Stelle sagt, was zu sagen ist. Wo aber finden wir die notwendigen Gemeinheiten? Zum Beispiel in Zitatbüchern wie diesem. mehr...

Bitte ausfüllen.

9. November 2007 | Von Klaus Jarchow
Die "allmähliche Verfertigung der Gedanken" (Kleist) funktioniert beim Schreiben oft einfach besser, wenn schon Vorgaben getroffen sind. Der Parcours ist dann gewissermaßen abgesteckt. Eine Fülle von Schreibspielen aus dem 18. und 19. Jahrhundert befasst sich mit diesem "Writing by numbers". Hier nur ein Beispiel: mehr...

Writing by Reading

20. September 2007 | Von Klaus Jarchow
Wer nicht liest, kann auch nicht schreiben. So einfach sind die Zusammenhänge manchmal: Niemand wird ein Tischler, der sich nicht in einer Tischlerwerkstatt zumindest die Handgriffe mal abgeschaut hätte. Und niemand wird ein Schreiber ... mehr...

Das Erinnern

29. August 2007 | Von Klaus Jarchow
Unsere Erinnerung ist ein trügerisches Ding. Das allein wäre noch nicht weiter schlimm – schließlich hat auch das Schreiben einen Hang dazu. Unsere Erinnerung ist aber auch dürftig. Das wiederum ist wirklich schlimm. mehr...

Neues Lexikon: Bullshit - Deutsch / Deutsch - Bullshit

12. August 2007 | Von Klaus Jarchow
Das Bullshit-Bingo ist bekanntlich ein beliebtes Spiel für Eingeweihte auf all jenen Meetings, wo Marketeere, Werber und Kommunikationsexperten das große Wort führen. Hier ist die ultimative Übersetzungshilfe für alle anderen. mehr...

Reden ist Schreiben

26. Juli 2007 | Von Klaus Jarchow
Zwischen einem Blog und der Bütt des Redners scheint auf den ersten Blick ein tiefer Graben zu liegen. Auf den zweiten Blick - wenn man sich damit beschäftigt, wie weit der Weg vom Gedanken bis zum Podium ist – sehen wir, dass auch der Redner ein ‚Schreibtischtäter’ ist. Das gilt auch für die moderne Ausgabe des Redners, der ‚in Podcasts’ redet. mehr...

Zitate der ‘Mitwettbewerber’

30. Mai 2007 | Von Klaus Jarchow
Zu den Rechten bin ich ja nun nicht zu zählen. Trotzdem sollten wir keine Selbstgenügsamkeit üben, sondern immer den gesamten 'Markt' beobachten - auch denjenigen um Deutungshoheit und Redeschmuck. Anders ausgedrückt: Die Mitwettbewerber vom konservativen Ufer haben ihre eigenen Quellen - zum Beispiel bei den Zitaten. mehr...

Ab in die Fußnoten!

30. April 2007 | Von Klaus Jarchow
Gedankenleere ist nur selten das Problem beim Schreiben. Die Leute, die darunter leiden, die schreiben meist kaum ein Wort ? das sind sozusagen ?kognitive Analphabeten?. Das Problem ist üblicherweise die angeborene Größe der Gedanken. Man kommt damit kaum durch die Tür. Geschweige denn, in den Satz hinein ? mehr...

Der gemeine Blogger

18. April 2007 | Von Klaus Jarchow
Manchmal möchte man richtig fies sein ? aber trotzdem nicht abmahnfähig. Probat ist es da, ?aus dem Sarg zu reden?, aus demjenigen von anderen natürlich. Hier eine Zitatsammlung der bösartigen Art: mehr...

Mythologisches

9. April 2007 | Von Klaus Jarchow
Manchmal kommt ein Schreiber nicht drumherum, sich als Bildungshuber zu gebärden, der in der griechisch-römischen Sagenwelt mindestens ebenso zu Hause ist, wie in der Eckkneipe nebenan. Woher aber das nötige Wissen nehmen, um nach Leibeskräften anzugeben? mehr...

Verlagsadressen, Literaturpreise, Stipendien usw.

19. März 2007 | Von Klaus Jarchow
Weil's Gequengel zum Buch "Traumberuf Autor" gab, das antiquarisch gar nicht so leicht erhältlich sei, wie von mir beschrieben, hier ein weiterer Buchtipp für Blogger, die auch mal gedruckt werden möchten. Ein fast noch besserer noch dazu ... mehr...

Mensch, Meyers!

11. März 2007 | Von Klaus Jarchow
Das Wissen der Menschheit wächst von Jahr zu Jahr - aber die Lexika werden einfach nicht dicker. Wie das? Ganz einfach - mit jeder Ausgabe geht Wissen verloren. Weil einige Kenntnisse für unsere Zeit als unnütz oder veraltet erklärt werden. mehr...

Traumberuf Autor?

6. März 2007 | Von Klaus Jarchow
Ich jedenfalls hätte das Fragezeichen im Titel des hier vorgestellten Buches nicht weggelassen - aber sei's drum. Es mag ja sein, dass manche(r) durchs Bloggen Lust auf mehr bekommen hat. Statt des kurzen Threads soll es jetzt gleich ein ganzes Buch sein. Wie aber einen Verlag finden? mehr...

Übersetzungen sind Glückssache …

30. Januar 2007 | Von Klaus Jarchow
... wie aber ein Verlag aus dem Titel "On Writing Well" den Reißer "Schreiben wie ein Schriftsteller" macht, das muss mir erst einmal jemand erklären. Das ist aber der einzige Makel eines perfekten Buches. mehr...

Die Stilsaga der Sprachkritik

16. Januar 2007 | Von Klaus Jarchow
In manchen Fällen ist das Woher interessanter als das Was. Vor allem in der Sprachkritik, wo die Wiedergängerei zum Berufsbild gehört. Wenn er weiß, dass vieles, was heute von den Sick und Schneider kassandrahaft ausgeschrien wird, zu den unverwüstlichen Evergreens des Genres gehört, dann nimmt der Blogbewohner diese stilistischen Klageweiber nicht mehr ganz so ernst. mehr...

Sprachwissenschaft vs. Sprachkritik

5. Januar 2007 | Von Klaus Jarchow
Die Sprachwissenschaftler, das seien die Langweiligen mit den Fremdwörtern, denkt sich der Laie. Die Sprachkritiker aber, das seien die Guten mit den leichtverständlichen Bestsellern. So wie der Bastian Sick. Das muss gar nicht so sein ... mehr...

Karl Philipp Moritz

29. Dezember 2006 | Von Klaus Jarchow
Es ist schon ein älteres Semester, das ich hier einfach mal vorstelle: Karl Philipp Moritz hat aber einige der besten Texte über Stil und Verslehre geschrieben, die wir Deutschen besitzen, obwohl doch Worte wie Lokomotive, Waschmaschine oder gar iPod in seinem Vokabular noch gar nicht vorkamen. mehr...

Kalauern - aber richtig

11. Dezember 2006 | Von Klaus Jarchow
Wer einen gängigen Spruch verfremdet und an dessen Lautstand schraubt, der muss schon innovativ sein, um nicht dumm aufzufallen. Denn die meisten Kalauer wurden längst durch die Manege der Sprache getrieben. Dieses Buch führt den Beweis. mehr...

Plastik ist zwar plastisch - aber unanschaulich.

25. November 2006 | Von Klaus Jarchow
Selten genug, dass ein Politiker mal Sprachbewusstsein zeigt. Erhard Eppler gehört mit seinem Buch über die Defizite der politischen Sprache in Deutschland zu den raren "weißen Raben". Sein Text zeigt allen "Polit-Bloggern", wo und wie das weite Reich der bewussten Unverständlichkeit und Zweideutigkeit entsteht - und wie es zu meiden ist. Schließlich wollen wir ja nicht gewählt werden. mehr...

Geflügelte Worte (Ost)

19. November 2006 | Von Klaus Jarchow
Der Erfolg von Georg Büchmanns Zitatenschatz des deutschen Volkes wurmte die DDR-Kulturpolitiker. Ein eigener Wälzer mit Klassikerzitaten musste her - heute eine historische Fundgrube für den ideologisch aufgeladenen Kampf ums Wort im "Wettkampf der Systeme". mehr...

Werkstattberichte

28. Oktober 2006 | Von Klaus Jarchow
Schriftsteller sind diejenigen, die das Instrument der Sprache virtuoser als andere beherrschen. Besonders interessant ist es daher, von ihnen zu erfahren, wie sie schreiben, was ihre Methoden sind, auf welche Probleme im Text sie stoßen. Solche Berichte gibt es leider viel zu wenige. mehr...

Die Poetik

18. Oktober 2006 | Von Klaus Jarchow
Oh Gott, «Poetik»! Das klingt wie «Dichten nach Rezept». Fallen uns denn die genialen sprachlichen Einfälle nicht aus dem Irgendwo zu? Natürlich hat diese Authentizitätsgewissheit die «Lehre von der Dichtkunst» aus den Regalen verdrängt. Dabei stecken diese Dokumente vergangenen Philologenfleißes voller nützlicher Hinweise auf heute vergessene Regeln, die mit ein wenig Anpassung an den modernen Sprachgebrauch immer noch überaus nützlich wären. mehr...

Die Idiomatik

15. September 2006 | Von Klaus Jarchow
Wer zwei Bücher hat, der verkaufe sie und hole sich eine Idiomatik. Sie ist das sinnvollste Nachschlagewerk, das ein Schreiber besitzen kann. Warum und weshalb - das erläutert der folgende Text. mehr...