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Beiträge in der Rubrik 

Blogwesen

Herrgottsack, Michael Konken!

14. November 2007 | Von Klaus Jarchow
Da kommt also Michael Konken daher, der Häuptling aller Print-Journalisten, und behauptet: Im Großen und Ganzen wären diese Blogger alles verlogene Schweine mit einem Hang zur Anonymität. Und wenn man ihm dafür das verdiente Beißholz zwischen die Zähne rammen würde, dann hieße es vermutlich daraufhin: Da könne man mal sehen, die Blogger als kranke Narzissen könnten Kritik eben nicht vertragen. mehr...

Kulturrezensionen in zwei Minuten

25. Oktober 2007 | Von Klaus Jarchow
Hier eine kurze Anleitung für die ambitionierte Bloggerin oder den rezensionsexemplargierigen Blogger, um auch das kulturelle Feld endlich sachkompetent zu beackern. mehr...

Zehn Tipps für bessere Weblog-Texte …

22. Oktober 2007 | Von Klaus Jarchow
... nennt der Kollege vom Krusenstern-Blog seinen ebenso umfangreichen wie dankenswerten Beitrag. Einige kritische Anmerkungen sind in meinen Augen trotzdem notwendig. mehr...

Ein Block vor den Blogs

19. Oktober 2007 | Von Klaus Jarchow
Wo waren eigentlich die Leute, die heute Blogs betreiben, zu einer Zeit, als es noch gar keine Blogs gab? Na - hier zum Beispiel: mehr...

Lügt dieser bloggende Literat?

12. September 2007 | Von Klaus Jarchow
Nun, zumindest tut er dies in gewisser Weise: Denn er muss erfinden, wo der Journalist das Privileg genießt, angeblich nur über 'Fakten' zu berichten. Soviel vorab aus Anlass dieses Themas drüben in der Blogbar. mehr...

Wie ein PR-Text entsteht

9. August 2007 | Von Klaus Jarchow
Da hängt also die arme Wurst vor diesem neuen Cell Phone herum – und ihr fällt nichts ein, was sie aufs Papier bringen könnte. Beruf verfehlt, könnte man denken – doch weit gefehlt: mehr...

Guter Journalismus nicht erwünscht

10. Juli 2007 | Von Klaus Jarchow
„Die Mörder kamen mit heiter erregten Gesichtern in das Haus des kleinen Kanzlers. Sie freuten sich auf das Blut, das sie fließen lassen sollten. Sie waren eben echte Mörder“ – so beobachtungsfroh begann einst ein Joseph Roth seine Artikel, damals der höchstbezahlte Redakteur der Weimarer Republik. Was aber schreibt der Journalist heute: „Mit seinen Plänen zur Bekämpfung des Terrorismus hat sich der Innenminister den Vorwurf eingehandelt, eine "Guantánamoisierung" der deutschen Innenpolitik zu betreiben“ (SZ, 10.7. 2007). Brrrrrrr! mehr...

Blogger und Journalisten

6. Juli 2007 | Von Klaus Jarchow
Nicht immer leben Blogger und Journalisten harmonisch zusammen. Die Öffentlichkeit erscheint insbesondere den Journalisten oft zu klein für beide. Die jüngsten Invektiven des Stern-Kolumnisten Hans-Ulrich Jörges sind da nur der pointierte Ausdruck eines allgemeinen Unbehagens: "Die guten Redaktionen sollten ihre Siele geschlossen halten, damit der ganze Dreck von unten nicht durch ihre Scheißhäuser nach oben kommt", verkündete Jörges anlässlich einer öffentlichen Buchvorstellung in Berlin. mehr...

Literarische Blogs

14. Mai 2007 | Von Klaus Jarchow
Da sagt doch einer zu mir, ich würde hier ständig über Blogs als Literaturbewegung schreiben, dabei gäbe es doch fast keine Blogs, die diesem Kriterium entsprächen. Ja, Pustekuchen! mehr...

Nur ausgedacht?

31. März 2007 | Von Klaus Jarchow
?Stimmt das eigentlich ? oder hast du dir das NUR aus den Fingern gesogen??, das musste ich mich gestern wieder mal fragen lassen. Wer so daherredet, der hat mit dem Schreiben selbst keinerlei Erfahrungen gemacht. mehr...

Alles Lüge!

3. März 2007 | Von Klaus Jarchow
Ein Schriftsteller sollte der Wahrheit verpflichtet sein? - Ja, Pustekuchen! Gerade in der Literatur wird gelogen wie gedruckt. Und das auch noch mit Segen von oben: ?Erfindet, wenn ihr wollt gelesen sein", riet einst Georg Christoph Lichtenberg den jungen Autoren. Gilt das etwa auch für Blogs? mehr...

Kann eigentlich jeder schreiben?

13. Februar 2007 | Von Klaus Jarchow
In der Jugend mag uns das noch so vorkommen: Da wird gesimst, was die Telefontastatur aushält. Auch in den Pubertätsecken des Internet - wie bei myblog -, blühen die intimen Konfessionen wie einst im ?lieben Tagebuch": «Boaar, hastu den Kenny gsehn, ej! Den könnt ich fielleich - ej. Ir wist ja nix fon Liebe - ir Schlampn!» [Zeichensetzung halbwegs normalisiert] ... mehr...

Namensfindung

3. Januar 2007 | Von Klaus Jarchow
Was auch immer man in seinem Blog erzählt, es kommen zumeist Menschen darin vor. Entweder reale, dann haben wir mit der Namensgebung kein Problem, oder aber erfundene, dann wird es schwierig. Denn ? anders als im richtigen Leben ? soll der Name «bezeichnend» sein, ein strahlender Held darf dann nicht «Kapottke», «Knobloch» oder «Düstermann» heißen. mehr...

Der Scheiß tritt sich fest!

15. Dezember 2006 | Von Klaus Jarchow
"Dissen", "off topic", "funzen" - wer meint, dass es sich bei den Neuwörtern («Neologismen») unserer Sprache um Tagesgäste handele, die eben so schnell wieder verschwinden werden, wie sie Mode wurden, der irrt. Neologismen verwandeln sich unausweichlich in waschechte Antiken, die unsere Sprache unausrottbar bereichern. mehr...

Authentizität?

7. November 2006 | Von Klaus Jarchow
Wenn Großkommunikatoren sich über den Erfolg von Blogs in unserer Medienlandschaft wundern, dann ziehen sie meist «das Authentische» zur Erklärung heran. Ohne nähere Definition meinen sie damit das «Echtere» und das «Wahrere», das die Blogs beseele. In meinen Augen dagegen pflegen wir in den Blogs nur einen anderen Stil, der keineswegs darin besteht, so zu schreiben, «wie einem der Schnabel gewachsen ist». Um Gottes willen ...! mehr...

Der Morgen

6. November 2006 | Von Klaus Jarchow
Wann ist eigentlich die beste Zeit zum Schreiben? Die Literaturgeschichte gibt darauf eine eindeutige Antwort: Es ist der Vormittag, es sind die Stunden vor dem Mittagessen. Die überwiegende Zahl großer Sprachkunstwerke entstand eben nicht in jenen romantischen Nachtstunden, wo der Vollmond blüht und der Sturmwind braust. Sondern dann, wenn die Welt am nüchternsten ist. mehr...

Nehmen Sie abstrakt - dat hebt Ihnen!

12. Oktober 2006 | Von Klaus Jarchow
Das "Denglish" wildgewordener Marketing-Abteilungen ist Teil einer Krankheit, die viel grundlegender ist. Dort wo das Reden ohne zu viel zu sagen zum Berufsbild gehört, im Kommunikationsbereich also, blühen noch viel giftigere Stilblüten. mehr...

Der Herr Professor und seine Sprache

1. Oktober 2006 | Von Klaus Jarchow
Es ist gut, wenn sich viele Menschen für die deutsche Sprache engagieren. Nur sollte die verwendete Sprache dann auch zum Thema passen. So lange nur ein Jargon auf den anderen Jargon eindrischt, ist nichts gewonnen. mehr...

Headline oder Klickrate?

29. August 2006 | Von Klaus Jarchow
Zwei Arten gibt es, mit den Überschriften für Blog-Einträge umzugehen - abhängig vom jeweiligen Ziel: Will man mit Hilfe von Key Words nur sinnfrei eine hohe Klickrate erzielen, dann ist stumpfes Abhaken und Verlinken der Schlüsselwörter angesagt. Will man Teil einer Community werden und "Leser gewinnen", dann kommt die traditionelle Kunst des "Headlining" wieder ins Spiel. mehr...

Bloggen mit Stil

19. August 2006 | Von Klaus Jarchow
Das Bloggen ist vor allem eine Schreibbewegung. Sie lebt von jenen Menschen, die FREIWILLIG Texte im Internet lesen und schreiben. Blogger müssen ihr Publikum an jedem Tag neu gewinnen, sie schreiben nicht für die Zwangsabonennten einer Tageszeitung. Zu diesem Zweck bieten Blogger entweder überraschende Inhalte, wodurch sie Interesse finden. Oder aber, sie gewinnen bereits bestehenden Inhalten überraschende Aspekte ab. Wie dem auch sei - von überragender Wichtigkeit ist hierbei immer der Stil, ein neuer, subjektiver Ton, der sich erheblich vom «Gatekeeper-Journalismus» unterscheidet: Durch die alltagsnahe, oft noch unfertige Form, die Blogger der Sprache geben, «fesseln» sie die Leser an ihr Blog. Die «neue Kunst» der Blog-Bewegung bestünde also darin, Form und Inhalt wieder zusammenzuführen. Den handwerklichen Fähigkeiten, die hierfür erforderlich sind, widmet sich dieses Blog. mehr...